
Brachychiton rupestris
Stamm
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Ein Teil unseres Sortiments besteht aus einzigartigen und großen Bäumen. Der Brachychiton acerifolius ist neu in unserem Sortiment und fällt zweifellos in diese Kategorie. In unserem Blog möchten wir Ihnen alles über diesen auffallend großen Baum mit einem kräftigen Stamm erzählen.
Der Brachychiton acerifolius hat eine lange Geschichte in Australien, wo dieser Baum seinen Ursprung hat. Hier wächst er in den tropischen und subtropischen Regionen an der Ostküste. Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, nutzten die innere Rinde des Baumes, um Seile, Fischernetze und Fallen herzustellen. Darüber hinaus wurden die großen Samen als Nahrungsquelle genutzt. Es ist eine schnell wachsende Baumart mit einer langen Lebensdauer von 50 bis 150 Jahren. In der freien Natur und unter den richtigen Bedingungen kann dieser Baum bis zu 20 Meter hoch werden.
Der Brachychiton acerifolius ist auch als Flaschenbaum bekannt. Diesen Namen verdankt er seinem geschwollenen Stamm, der die Form einer Flasche hat. Im Stamm wird Wasser für trockenere Zeiten gespeichert. Dadurch ist der Flaschenbaum sehr anpassungsfähig und verträgt Temperaturen zwischen -10 und +50 Grad Celsius. Trotz seiner hohen Anpassungsfähigkeit bevorzugt der Brachychiton einen sonnigen, geschützten Standort und ist unter sehr heißen und trockenen Bedingungen weniger leistungsfähig.

Neben seinem Spitznamen als Flaschenbaum ist der Brachychiton wegen seines auffälligen Blütenstandes auch als Flammenbaum bekannt. Der Baum blüht in der trockenen Sommerzeit, wenn er keine Blätter hat, und färbt sich dann leuchtend rot. Die zahlreichen glockenförmigen Blüten hängen hierbei in Trauben an den Enden der Zweige. Nur die ausgewachsenen Bäume blühen.
Neben schönen Blüten trägt der Brachychiton auch Früchte. Sie sehen aus wie große, ledrige, schotenförmige Follikel mit einer Länge von etwa 10 cm und einer Breite von 4 cm. Die Früchte sind außen glatt, enthalten aber im Inneren massenhaft dünne, irritierende Härchen, die die Samen umgeben. Die Samen im Inneren sind klein, gelb und sehen aus wie Maiskörner. Diese Samen wurden als Nahrungsquelle verwendet, weil sie reich an Proteinen sind und wie rohe Erdnüsse schmecken. In der Regel wurden sie vor dem Verzehr gekocht, um sicherzustellen, dass alle irritierenden Härchen abgebrannt wurden.
