Wie die Aglaonema gerne gepflegt wird

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Die Aglaonema ist eine wunderschöne Pflanze, die für ihre luftreinigenden Eigenschaften bekannt ist. Sie benötigt wenig Aufmerksamkeit und nur minimale Pflege. Eine ideale Pflanze für fast jeden Standort! In diesem Blog erfahren Sie alles über die Pflege der Aglaonema und die Vielfalt ihrer Sorten.

Herkunft

Die Aglaonema, die zur Araceae-Familie gehört, hat ihre Wurzeln in Südostasien, hauptsächlich in Indonesien. Dort wächst die Pflanze in den schattigen Dschungeln unter den Blättern großer Bäume. Daher ist die Aglaonema an einen dunklen Standort gewöhnt und benötigt nicht viel Licht, um gut zu wachsen. Die großen Blätter der Aglaonema sorgen dafür, dass die Pflanze stark luftreinigend ist. Aglaonemas wachsen nicht hoch; die Pflanze hat kaum einen Stamm, und das Blatt wächst fast direkt aus dem Boden.

 

Aglaonema-Sorten

Es gibt schätzungsweise 55 Aglaonema-Sorten. Alle sind einzigartig, mit wunderschön gestreiften, gefärbten oder gefleckten Blättern. Einige beliebte Sorten sind die Aglaonema ‘Silver Bay’ mit ihren charakteristischen silbergrauen Mustern und die Aglaonema ‘Maria’, die durch ihr dunkelgrünes Blatt mit hellgrünen Flecken auffällt. Die Aglaonema ‘Stripes’ hingegen hat gestreifte Blätter ohne Flecken. Es gibt auch verschiedene Aglaonemas mit wunderschönen Farbvariationen, wie den rosafarbenen ‘Red Joy’ oder ‘Coco Melon’ und den gelbgrünen ‘Key Lime’.

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Pflege

Standort

Die Aglaonema stellt keine hohen Ansprüche an ihren Standort. Die Pflanze wird langsam wachsen, wenn sie an einem hellen Ort steht. Aglaonemas kommen gut mit einem schattigen Platz zurecht, aber an solch einem Ort wird die Pflanze kaum wachsen. Für eine Aglaonema ist ein Platz neben einem nach Norden ausgerichteten Fenster ideal. Vermeiden Sie zugige Orte, um mögliche Krankheiten zu verhindern.

 

Wassergabe

Die Aglaonema ist nicht anspruchsvoll in Bezug auf die Wassermenge. Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass kein Wasser im Topf stehen bleibt. Bei Zweifeln sollten Sie lieber kein Wasser geben, da es für die Aglaonema kein Problem ist, eine Weile trocken zu stehen. In den Sommermonaten ist es ratsam, den Boden leicht feucht zu halten. Im Winter kann die Pflanze problemlos einige Wochen ohne Wasser auskommen.

 

Verfärbte Blätter

Die Aglaonema leidet nicht schnell unter verfärbten Blättern. Sollten die Blätter jedoch gelblich werden, empfiehlt es sich, die Pflanze weiter vom Fenster entfernt aufzustellen. Wenn die Aglaonema zu lange trocken steht, können die unteren Blätter braun oder gelb werden. Diese Blätter können Sie einfach bis etwa 3 Zentimeter vom Stamm abschneiden.

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Krankheiten und Schädlinge

Im Allgemeinen sind Aglaonemas nicht anfällig für viele Krankheiten. Aber wie andere Zimmerpflanzen können sie auch von Schädlingen wie Blattläusen, Thripsen oder Spinnmilben befallen werden. Es ist ratsam, die Pflanze regelmäßig zu überprüfen.

 

Düngung

Obwohl die Aglaonema nicht viele Nährstoffe benötigt, ist es ratsam, die Pflanze während der Wachstumsperiode (Frühling und Sommer) einmal im Monat zu düngen. Verwenden Sie dafür einen allgemeinen Zimmerpflanzendünger. Im Herbst und Winter ist das Düngen nicht notwendig, da die Pflanze in dieser Zeit weniger aktiv wächst.

 

Luftreinigende Eigenschaften

Wie bereits erwähnt, ist die Aglaonema bekannt für ihre luftreinigenden Eigenschaften. Die großen Blätter absorbieren schädliche Stoffe aus der Luft und wandeln sie in Sauerstoff um. Dies macht die Aglaonema nicht nur zu einer dekorativen, sondern auch zu einer gesunden Ergänzung für das Interieur.

 

Blumenerde und Umtopfen

Aglaonemas bevorzugen eine gut durchlässige Blumenerde. Es wird empfohlen, die Pflanze alle 2 bis 3 Jahre in einen größeren Topf umzutopfen, damit die Wurzeln genügend Platz zum Wachsen haben. Verwenden Sie beim Umtopfen torffreie Blumenerde.

Aglaonema
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