
Kentia (Howea) forsteriana
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Es gibt wenige Baumarten, die uns so viel zu bieten haben wie Palmen. Denken Sie zum Beispiel an Kokosnüsse, Kokosmilch, Kokosfasern, Datteln, Palmöl und Zucker, der aus der Zuckerpalme gewonnen wird. Wir kennen Palmen vor allem wegen ihres hohen Zierwerts und dem, woran sie uns erinnern. Denn egal wo Sie die Palme platzieren, es entsteht sofort eine tropische Urlaubsatmosphäre. Gerne erzählen wir Ihnen mehr über die Herkunft, die Pflege und die vielen Varianten der Palme.
Die meisten Palmenarten wachsen in den Tropen oder Subtropen, wobei das Amazonasgebiet und die indo-malaischen Regionen die Hauptanbaugebiete sind. Die Palme ist ein besonderer Baum. Der Stamm einer Palme besteht nämlich nicht aus Rinde, sondern aus aneinander gewachsenen Blattfüßen; dies wird als Scheinstamm bezeichnet. Ein Scheinstamm wächst nicht wie der Stamm anderer Bäume in die Breite und verzweigt sich auch nicht. An der Spitze des Stammes befinden sich die fächerförmigen Blätter, die nur in die Länge wachsen.
Obwohl die Herkunft der Palmen an einen schönen Platz in der Sonne denken lässt, steht der Baum im Allgemeinen am besten an einem geschützten sonnigen bis halbschattigen Standort. In der prallen Sonne kann die Kombination aus zu viel Hitze und hellem Sonnenlicht nämlich Verbrennungen verursachen. Es besteht dann das Risiko, dass die gesamte Palme austrocknet. Weitere Informationen zum idealen Standort finden Sie unter den Beschreibungen der jeweilgen Palmenart.
Die Palme braucht viel Wasser. Je nach Standort und Größe des Baumes können Sie im Frühjahr und Sommer alle 5 Tage und im Herbst und Winter alle 10 Tage gießen. Sie können ziemlich viel Wasser auf einmal geben, solange Sie sicherstellen, dass das überschüssige Wasser abfließen kann. Hierbei ist es auch wichtig, dass das Substrat gut durchlässig ist, denn Palmen sind sehr empfindlich gegen Wurzelfäule. Wenn die Palme zu wenig Wasser bekommt, hängen die Blätter herunter. Auch verfärbte Blätter (braun/gelb) und fallende Blätter sind Anzeichen von Wassermangel.
In der Natur erhalten Palmen regelmäßig tropische Regenschauer. Durch regelmäßiges Sprühen können Sie diese natürliche Dusche nachahmen, die der Gesundheit des Baumes sicherlich zugute kommt. Dadurch wird auch das Risiko von Schädlingen verringert. Wir empfehlen Ihnen, mit Regenwasser oder entkalktem Wasser zu sprühen, da sonst Kalkflecken auf den Blättern zurückbleiben. Die minimale Umgebungstemperatur für eine Palme variiert je nach Art zwischen -15 und +15 °C. Mehr dazu können Sie in der Beschreibung der jeweiligen Art nachlesen.

Eine Palme bildet von oben immer wieder neue Blätter und die unteren Blätter sterben ab. So entsteht der Stamm. Dabei werden die unteren alten Blätter zunächst braun und/oder gelb und verwelken schließlich. Beginnen sich die Blätter zu verfärben, erholen sie sich nicht mehr und sie können die Blätter am besten am Stamm abschneiden. Das Belassen dieser alten Blätter kostet die Palme nämlich viel Energie.
Die meisten Palmen wachsen recht schnell und brauchen in den Frühlings- und Sommermonaten zusätzliche Nahrung. Neben der Unterstützung des Wachstums intensiviert der Dünger auch die Grünfärbung der Blätter. Dafür gibt es speziellen Palmendünger. Auf der Verpackung des Pflanzendüngers finden sie den empfohlenen Anwendungszeitraum und die Dosierung.
Palmen gehören zur Familie der Arecaceae, die aus etwa 2600 verschiedenen Arten besteht. Einige Palmenarten können sogar in unserem kälteren Klima überleben, solange sie vor Wind und der prallen Sonne geschützt sind. Die widerstandsfähigsten Palmen sind die Chinesische Strahlenpalme und die Europäische Zwergpalme.

Nieuwkoop Europe bietet eine große Auswahl an Zimmerpalmen. Zum Beispiel die Areca-Palme, die bekannteste Palme unter den Palmen, die Caryota mit Blättern, die Fischschwänzen ähneln, oder die Rhapis, die sich an einem schattigen Standort am wohlsten fühlt. Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen zu den beliebtesten Zimmerpalmen.
Die Kentia forsteriana, auch Kentiapalme genannt, ist auf einer Insel östlich von Australien beheimatet und gehört zu den widerstandsfähigeren Palmenarten. Da die Kentia wenig Pflegeansprüche stellt, ist sie eine sehr beliebte Büropflanze. Die Palme kann an einem relativ dunklen Ort stehen, aber wenn das Wachstum stagniert, deutet dies darauf hin, dass die Palme zu dunkel steht. Gelbe Blätter zeigen an, dass die Pflanze zu hell steht. Die Mindesttemperatur für eine Kentia beträgt 13 °C tagsüber und 8 °C nachts.
Mit schönen gefiederten Blättern gehört diese Palme zu den bekanntesten und beliebtesten Zimmerpalmen. Zu Recht, denn die Areca-Palme, auch Goldfruchtpalme genannt, hat nicht nur einen hohen Zierwert, sondern ist auch sehr luftreinigend. Diese Palme steht gerne im Licht, verträgt aber wenig direktes Sonnenlicht. Deshalb steht eine Areca am liebsten vor einem Nordfenster. Ein nach Westen oder Osten gerichteter Platz ist möglich, achten Sie jedoch auf ausreichend Abstand zum Fenster. Wenn nur eine Ausrichtung nach Süden möglich ist, sollte die Palme etwa 3 Meter vom Fenster entfernt stehen. Die Mindesttemperatur für eine Areca beträgt 15 °C tagsüber und 8°C nachts.
Ein Caryota ist eine schöne Palme mit Blättern, die Fischschwänzen ähneln. Daher der deutsche Name Fischschwanzpalme. Sie ist aber auch unter dem Namen Brennpalme bekannt. Es ist eine schnell wachsende Palme, die in der Natur 12 Meter erreichen kann, aber dies wird in Innenräumen nicht so schnell passieren. Die Fischschwanzpalme kann gut an einem schattigen Platz stehen, ist pflegeleicht und daher als Büropflanze beliebt. Achten Sie darauf, dass die Pflanze weiterhin gut wächst. Wenn dies nicht der Fall ist, steht die Palme zu dunkel. Gelbe Blätter zeigen an, dass die Palme zu hell steht. Die Mindesttemperatur für einen Caryota beträgt tagsüber 15 °C und nachts 7 °C.
Diese Palme aus Mexiko gehört zu den kleineren Palmenarten. Der deutsche Name lautet Bergpalme. Es gibt verschiedene Chamaedorea-Sorten, darunter die Elegans, die Seifrizii und die Metallica, wobei die Metallica die widerstandsfähigste Sorte ist. Ein Chamaedorea ist ein echter Lichtliebhaber, mag aber absolut keine direkte Sonneneinstrahlung. Der einzig richtige Platz für die Bergpalme ist vor einem Nordfenster. Die Mindesttemperatur für einen Chamaedorea beträgt 17 °C tagsüber und 12 °C nachts.
Ihren deutschen Namen verdankt die Rhapis ihrem speziellen Stamm, der einem (Bambus-)Stecken ähnelt. Diese Palme ist eine echte Schattenpflanze, die sich an einem dunkleren Standort am wohlsten fühlt. Dies macht die Rhapis zu einer idealen Zimmerpflanze für Büros, in denen weniger natürliches Licht einfällt. Aufgrund des schattigen Standortes benötigt die Rhapis wenig Wasser. Achten Sie darauf, dass die Erde leicht feucht bleibt und das überschüssige Wasser abfließen kann. Die Mindesttemperatur für diese Palme beträgt 12 °C tagsüber und 8 °C nachts.
Neben den beliebten Zimmerpalmen hat Nieuwkoop Europe auch eine Reihe besonderer Arten im Sortiment. Zum Beispiel eine Zimmerpalme, die im Dezember rote Früchte trägt und damit einem geschmückten Weihnachtsbaum ähnelt, oder eine Palme mit geschlossenen kreisrunden Blättern. Außerdem haben wir Zimmerpalmen, die auch bei ein paar Frostgraden gut draußen stehen können.
Dank der roten Früchte, die der Baum unter natürlichen Bedingungen jährlich im Dezember trägt, wird die Veitchia merrilli auch Weihnachtspalme genannt. Es ist eine bekannte Palme, die auf den Inseln des Pazifischen Ozeans wie den Philippinen in großer Zahl wächst. Die Veitchia hat gefiederte Blätter, die aus der Spitze des Stammes wachsen. Die grüne Oberseite des Stammes ist sehr empfindlich. Achten Sie daher darauf, dass Sie die Palme am „verholzten“ Teil halten, um Schäden an den Pflanzenzellen zu vermeiden. Die Weihnachtspalme kann problemlos vor einem Nord-, Ost- oder Westfenster stehen. Bei einem nach Süden gerichteten Standort muss die Palme mindestens 3 Meter vom Fenster entfernt stehen. Die Mindesttemperatur für diese Palme beträgt tagsüber 15 °C und nachts 10 °C.
Die riesigen fächerförmigen Blätter machen die Licuala grandis Palme zu einer ganz besonderen Erscheinung. Diese langsam wachsende Palme, die in Südostasien und Nordaustralien beheimatet ist, mag hohe Luftfeuchtigkeit, die durch regelmäßiges Besprühen des Baumes erreicht werden kann. Darüber hinaus ist die Licuala nicht sehr anspruchsvoll und passt sich gut an Innenräumen an. Die Palme kann an einem hellen Standort stehen und wenn Sie auch die Erde leicht feucht halten und darauf achten, dass die Wurzeln nicht im Wasser stehen, werden Sie mit einer sehr langen Lebensdauer belohnt. Die Mindesttemperatur für diese Palme beträgt 13 °C.
Die Cocos nucifera ist in fast allen tropischen Gebieten der Welt zu finden und kann in freier Natur eine Höhe von 30 Metern erreichen. In Innenräumen kann die Kokospalme in die volle Sonne gestellt werden, wo eine hohe Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 % erforderlich ist. Die Palme braucht bei jedem Gießen viel Wasser und achten Sie auch darauf, dass der (sandige) Boden nicht austrocknet. Als echte Wärmeliebhaberin braucht die Kokospalme mindestens eine Temperatur von 20 °C.

Palmen sind für ihren tropischen Ursprung und für die schönen Reihen entlang der Boulevards an wärmeren Orten bekannt. Dennoch gibt es Palmenarten, die in kühleren Klimazonen auch im Winter im Freien überleben können. Diese Palmen benötigen besondere Pflege, wie Schutz vor Wind, praller Sonne und Frost.
Trachycarpus fortunei - Chinesische Strahlenpalme
Mit einem struppigen, faserigen Stamm und grünen fächerförmigen Blättern hat die Chinesische Strahlenpalme ein beeindruckendes Aussehen. Der Trachycarpus fortunei stammt ursprünglich aus den Berggebieten Chinas, wo harte Winter mit niedrigen Temperaturen ein normales Phänomen sind. Dort kann diese Palme Temperaturen von bis zu -18 °C überleben. In Regionen, in denen die eine feuchte Frostkälte herrscht, empfehlen wir, die Palmwurzel in Frostperioden einzuwickeln. Nach dem Winter sind die unteren Blätter oft etwas hässlich, aber man kann sie einfach wegschneiden. Die Chinesische Strahlenpalme steht gerne an einem windgeschützten Ort und braucht in den Frühlings- und Sommermonaten zusätzliche Nahrung. Darüber hinaus mag die Trachycarpus Fortunei keinen nass bleibenden Boden, daher ist ein gut durchlässiger Boden erforderlich. Der Stamm dieser Palme wächst etwa 20 Zentimeter pro Jahr und kann so in relativ kurzer Zeit eine Höhe von 20 Metern erreichen.

Die Chamaerops humulis ist die einzige Palmenart, die ursprünglich aus Europa stammt, was sich auch in den deutschen Bezeichnungen Zwergpalme widerspiegelt. Diese kleine Palme wächst hauptsächlich im Mittelmeerraum und verträgt eine Frostperiode gut, wenn Wurzelballen und Stamm eingepackt werden. Dies macht die Chamaerops humilis zu einer sehr beliebten Palme für den Außenbereich. Die Palme steht gerne in direktem Sonnenlicht, solange genügend Wasser gegeben wird. Der Boden sollte nicht austrocknen, aber wie bei Zimmerpalmen ist es wichtig, dass überschüssiges Wasser abfließen kann, um Wurzelfäule zu verhindern. Steht die Europäische Zwergpalme im Haus, benötigt sie täglich mindestens 5 Stunden direktes Sonnenlicht. Die Mindesttemperatur für diese Palme beträgt -10 °C tagsüber und -13 °C nachts.
Die sonnenliebende Washingtonia robusta wächst ursprünglich in Kalifornien und Mexiko. Der Baum, in den Deutschland auch Mexikanische Fächerpalme genannt, ist eine echte Palme für draußen, da er viel direktes Sonnenlicht benötigt. Der Boden der Washingtonia muss ständig feucht bleiben, ohne dass die Wurzeln zu sehr im Wasser stehen. In den Wintermonaten verträgt diese Pflanze Frost bis -8 °C, sofern Wurzelballen und Stamm gut einpackt sind. Wenn die Palme altert, werden die unteren Blätter gelb oder braun, was ein natürlicher Verjüngungsprozess ist. Sie können diese Blätter dicht am Stamm abschneiden. Steht die Washingtonia robusta im Haus, benötigt sie täglich mindestens 5 Stunden direktes Sonnenlicht.
Aufgrund des umfangreichen Angebots an Zimmerpalmen kann es etwas schwierig sein eine passende Variante auszuwählen. Das Team von Nieuwkoop Europe berät Sie gerne.